Johann Safarik: Unterschied zwischen den Versionen

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Gestorben am: 20.12.1990
 
Gestorben am: 20.12.1990
  
Johann Safarik wechselte im Frühjahr 1936 vom WAC zur Wiener Austria und gehörte während des zweiten Weltkriegs durchgängig deren Kader an. Im September 1940 wurde er zwar nach Frankreich versetzt und dort verwundet stand aber nach Genesung wieder der Wiener Austria zur Verfügung. Nach Kriegsende wechselte er zürck zum WAC, erlitt allerdings in der Winterpause 1945/46 bei einem Unfall einen Schädelbruch und mußte lange pausieren. Im August wird gemeldet, daß er nun für den SK Erdberg tätig sein soll, allerdings wird wenige Wochen später berichtet, daß er sich anstellte für Erdberg für den Floridsdorfer AC entschieden hat. Für diesen Verein lassen sich auch Einsätze belegen. Im April wird vermeldet, daß er zum SK Erdberg zurückgegangen sei, im Juli wird sein Umzug nach Ried zur dortigen Sportvereinigung gemeldet, wo er sich als Spielertrainer betätigt. Dies ist allerdings nur von kurzer Dauer, bereits einen Monat später läuft er für den ESK Salzburg auf und bleibt dort auch nach der Fusion mit dem Salzburger Sportklub. Im Juli 1950 kommt er schließlich zur Austria, wo er rund eineinhalb Saisonen überwiegend als Angriffsführer in der Sturmreihe eingesetzt wird und es auf knappe 20 Tore in geschätzten etwa 60 Einsätzen bringt. Im März 1952 wird er als Abgang nach Schwaz gemeldet.
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Johann Safarik wechselte im Frühjahr 1936 vom WAC zur Wiener Austria und gehörte während des zweiten Weltkriegs durchgängig deren Kader an. Im September 1940 wurde er zwar nach Frankreich versetzt und dort verwundet, stand aber nach Genesung wieder der Wiener Austria zur Verfügung. Nach Kriegsende wechselte er zürck zum WAC, erlitt allerdings in der Winterpause 1945/46 bei einem Unfall einen Schädelbruch und mußte lange pausieren. Im August wird gemeldet, daß er nun für den SK Erdberg tätig sein soll, allerdings wird wenige Wochen später berichtet, daß er sich anstellte für Erdberg für den Floridsdorfer AC entschieden hat. Für diesen Verein lassen sich auch Einsätze belegen. Im April wird vermeldet, daß er zum SK Erdberg zurückgegangen sei, im Juli wird sein Umzug nach Ried zur dortigen Sportvereinigung gemeldet, wo er sich als Spielertrainer betätigt. Dies ist allerdings nur von kurzer Dauer, bereits einen Monat später läuft er für den ESK Salzburg auf und bleibt dort auch nach der Fusion mit dem Salzburger Sportklub. Im Juli 1950 kommt er schließlich zur Austria, wo er rund eineinhalb Saisonen überwiegend als Angriffsführer in der Sturmreihe eingesetzt wird und es auf knappe 20 Tore in geschätzten etwa 60 Einsätzen bringt. Im März 1952 wird er als Abgang nach Schwaz gemeldet.
  
 
Johann Safarik verstarb am 20.12.1990 im 75. Lebensjahr und wurde am 28.12.1990 (wird fälschlichweise oft als Sterbedatum geführt!) am Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 46 E, Reihe 4, Grab 13) beigesetzt.
 
Johann Safarik verstarb am 20.12.1990 im 75. Lebensjahr und wurde am 28.12.1990 (wird fälschlichweise oft als Sterbedatum geführt!) am Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 46 E, Reihe 4, Grab 13) beigesetzt.

Aktuelle Version vom 13. April 2021, 13:09 Uhr

Johann Safarik (um 1939)
Grab von Johann Safarik am Wiener Zentralfriedhof

Johann "Hans"/"Hansi" Safarik †

Position: Stürmer

Geboren am: 12.03.1916

Gestorben am: 20.12.1990

Johann Safarik wechselte im Frühjahr 1936 vom WAC zur Wiener Austria und gehörte während des zweiten Weltkriegs durchgängig deren Kader an. Im September 1940 wurde er zwar nach Frankreich versetzt und dort verwundet, stand aber nach Genesung wieder der Wiener Austria zur Verfügung. Nach Kriegsende wechselte er zürck zum WAC, erlitt allerdings in der Winterpause 1945/46 bei einem Unfall einen Schädelbruch und mußte lange pausieren. Im August wird gemeldet, daß er nun für den SK Erdberg tätig sein soll, allerdings wird wenige Wochen später berichtet, daß er sich anstellte für Erdberg für den Floridsdorfer AC entschieden hat. Für diesen Verein lassen sich auch Einsätze belegen. Im April wird vermeldet, daß er zum SK Erdberg zurückgegangen sei, im Juli wird sein Umzug nach Ried zur dortigen Sportvereinigung gemeldet, wo er sich als Spielertrainer betätigt. Dies ist allerdings nur von kurzer Dauer, bereits einen Monat später läuft er für den ESK Salzburg auf und bleibt dort auch nach der Fusion mit dem Salzburger Sportklub. Im Juli 1950 kommt er schließlich zur Austria, wo er rund eineinhalb Saisonen überwiegend als Angriffsführer in der Sturmreihe eingesetzt wird und es auf knappe 20 Tore in geschätzten etwa 60 Einsätzen bringt. Im März 1952 wird er als Abgang nach Schwaz gemeldet.

Johann Safarik verstarb am 20.12.1990 im 75. Lebensjahr und wurde am 28.12.1990 (wird fälschlichweise oft als Sterbedatum geführt!) am Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 46 E, Reihe 4, Grab 13) beigesetzt.

Stationen

  • Wiener AC 1934/35
  • Austria Wien ab ca. 01/1936-1945
  • ab 1945: Wiener AC
  • ab 08/1946: SK Erdberg (unklar ob Einsätze!)
  • ab 09/1946: Floridsdorfer AC
  • ab 04/1947: SK Erdberg
  • ab 07/1947: SV Ried (Spielertrainer)
  • ab 08/1947: ESK Salzburg (1947 bis zur Fusion mit dem SSK)
  • SSK (ab Fusion ESK/SSK)
  • Austria Salzburg 07/1950-52
  • SC Schwaz (ab Frühjahr 1952)