13.05.2003 Austria Salzburg - Austria Wien 0:1

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ÖFB-Cup: Halbfinale (5. Runde):

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Austria Salzburg - Austria Wien 0:1 (0:1)

Wals-Siezenheim, Stadion Wals-Siezenheim, 17.000 Zuschauer

Schiedsrichter: Plautz Konrad; Assistenten: Eder Armin, Freund Markus

Tore: 0:1 Eder (37., Eigentor)

Gelb: Winklhofer (27., Foul), Pfeifenberger (87., Kritik); Ratajczyk (10., Foul), Scharner (13., Foul an Schriebl), Wagner (62., Foul an Laessig)

Gelb-Rot: Winklhofer (55., Halten von Janocko), Szewczyk (91., Foul)

Datum: Dienstag, 13.05.2003, 18:00 Uhr

[bearbeiten] Aufstellungen

Trainer: Lars Søndergaard

Austria Salzburg: Szabolcs Safar, Andreas Ibertsberger (24. Julio Suazo), Christoph Jank, Roman Szewczyk, Thomas Winklhofer; Heiko Laessig, Thomas Eder; Alexander Schriebl, Roland Kirchler (60. Gernot Messner), Ewald Brenner (75. Dominic Hassler), Heimo Pfeifenberger

Austria Wien: Mandl, Pircher, Akoto (83. Dospel), Ratajczyk, Scharner; Janocko, Wagner, Gilewicz, Flögel; Rushfeldt (90. Linz), Helstad (61. Kvisvik)

[bearbeiten] Trivia

  • Am Freitag zuvor hatte Austria Wien 1:0 gegen Austria Salzburg in Klessheim verloren.
  • In Salzburg herrschte schwerer Regen während des Spiels.
  • Markus Scharrer war verletzt, dafür war Heiko Laessig wieder fit.
  • Das Tor fiel durch ein Kopfball-Eigentor nach einem durch ein Gestochere im 5-Meter-Raum abgefälschten Eckball von der linken Seite.

[bearbeiten] Spielbericht in den Salzburger Nachrichten vom 14.05.2003

Salzburg bleibt im Rennen 15.05.2003 | SN

Aus im Cup: Nun beginnt der Kampf um Champions-League-Platz

SALZBURG (SN-winkl).

Wieder nichts. Der Traum vom ersten Cupsieg bleibt unerfüllt. Salzburg unterlag am Dienstag der Wiener Austria mit 0:1. 17.500 Fans sahen in der Kleßheimer Arena aber ein tolles Spiel. "Das tut weh", sagte Trainer Lars Söndergaard. Salzburg gab einmal mehr alles. Doch zu stark waren diesmal die Daum-Schützlinge. Vor allem in der ersten Halbzeit demonstrierten sie ihre Klasse.

Pfeifenberger und Co. versuchten zwar den Gegner mit Aggressivität in den Würgegriff zu bekommen, doch Wagner und Co. ließen die Hausherren mit gekonntem Spiel immer wieder ins Leere laufen. "Wir konnten den Gegner nie in Verlegenheit bringen, vor allem bei den Standardsituationen hatten wir große Probleme", sagte Söndergaard. Eine solche führte auch zur Entscheidung. Nach einer Ecke landete ein Kopfball von Thomas Eder (36.) im eigenen Tor. Pech für Salzburg. "Das kann passieren", sprach Söndergaard Eder von jeder Schuld frei. Die Gelb-Rote Karte von Winklhofer (er hielt Janocko am Leibchen) war hingegen unnötig. Aber auch mit zehn Mann kämpfte Salzburg toll. Aber vergeblich. Denn die Wiener nahmen den Kampf an, fighteten ebenfalls. Ihr gutes Recht. Einzige strittige Situation der Partie: in der 72. Minute attackierte Ratajczyk Laessig im Strafraum mit "hohem Bein". Referee Plautz ließ weiterspielen. "Das hätte man pfeifen können", sagte Söndergaard. Trotz Niederlage erfreulich: Kondition und Moral der Mannschaft sind top.

Die erste Chance, in der nächsten Saison "international" zu sein, ist jedoch vertan. Zwei "Matchbälle" gibt es aber noch. Immerhin sind ein Champions-League- oder UEFA-Cup-Platz noch möglich. Salzburg kann die beiden "Traumziele" sogar aus eigener Kraft schaffen. Die Gegner heißen Kärnten (A), GAK (A) und Pasching (H). Auf Salzburg warten also "drei Endspiele". Leider hat die oft beinharte, aber nie unfaire Partie Spuren hinterlassen: Szewczyk, Kirchler (beide "blaue" Knöchel), Ibertsberger (Leiste), Pfeifenberger (Sprunggelenk) und Schriebl (Schulter) sind angeschlagen. Lars Söndergaard hofft jedoch, dass alle am Samstag in Klagenfurt spielen können.

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