Liga Oberösterreich-Salzburg

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Liga Oberösterreich-Salzburg

Vor dem zweiten Weltkrieg gab es im Regelfall für Salzburger Klubs keine Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Ligen. Die höchste erreichbare Spielklasse war daher die Salzburger 1. Klasse. Allerdings gab es wiederholt den Versuch, eine gemeinsame Liga mit Oberösterreich abzuhalten. Der erste Versuch fand schon 1920/21 und damit sogar ein Jahr vor Beginn der Abhaltung einer eigenen Salzburger Meisterschaft überhaupt statt. Einziger Salzburger Teilnehmer war der 1. Salzburger SK 1919, der sich hinter Vorwärts Steyr und dem Welser SC - aber noch vor dem Linzer ASK - den dritten Rang sichern sollte. Danach wurde dieses Projekt wieder beendet und der SSK sollte sich in der Folgesaison zum ersten "Meister von Salzburg" krönen.

Der nächste Versuch in der Saison 1933/34 sollte schließlich der Anlass zur Gründung von Austria Salzburg sein. Salzburg war nur mit 2 Teilnehmern an dieser Liga startberechtigt. Nur Meister SAK 1914 war Fixstarter, der 2. Platz wurde in einem Turnier ermittelt. Dort setzte sich überraschend der FC Rapid gegen den Meisterschaftzweiten FC Hertha durch. Was blieb, war wohl die Erkenntnis, dass wohl kein Verein vergleichbar stark mit dem SAK war. Auch nach der Fusion sollte dieses Bild aufrecht bleiben. Der SAK wurde vor dem LASK Meister, die neue Austria Salzburg belegte Rang 8.

Zum einzigen Mal sollte ein solches Projekt mit Oberösterreich auch über eine Saison hinaus Bestand haben: In der Saison 1934/35 erzielten beide Klubs das exakt gleiche Ergebnis: Wieder hieß der Meister SAK, und wieder blieb der Austria in der auf 11 Klubs angewachsenen Liga Rang 8, der in der Vorsaison zum Klassenerhalt gereicht hatte. Dennoch hieß für beide Klubs die Realität beginnend mit der Saison 1935/36 wieder Salzburger 1. Klasse.

[bearbeiten] Bezirksliga West

Das nächste Projekt fand in der Saison 1938/39 und damit schon nach dem Anschluss von Österreich an Deutschland statt. Diesmal hieß die Liga Bezirksklasse West. Diesmal waren 3 Salzburger Klubs startberechtigt, wobei sich der Halleiner AC mit Rang 4 überraschend die Platzierung sicherte. Der SAK landete auf Rang sieben, die Austria nur auf Rang 9. Erstmals in der Geschichte stand einem Klub aus Salzburg und erst zum zweiten Mal nach 1937/38 einem Klub aus Oberösterreich die Möglichkeit offen, an Play-offs um den Aufstieg in die höchste Liga teilzunehmen. Nach dem SK Amateure Steyr im Vorjahr nutzte auch der LASK als Meister diese Gelegenheit und setzte sich in den Play-offs durch. Für die Salzburger Vereine sollte wieder die Salzburger Liga der Alltag werden.

[bearbeiten] Liga Oberdonau-Salzburg

Nicht als Austria Salzburg sondern als FG Salzburg starteten die verbliebenen Salzburger Spieler - meist nur noch Jugendspieler - in die Saison 1943/44. Kriegsbedingt musste schon die Vorsaison abgebrochen werden, da bei allen verbliebenen Klubs die Spielermängel unüberbrückbar waren. Das gemeinsame Salzburg-Stadt Team von SAK, SSK und Austria hatte schon in den Play-offs in dieser Saison keine Chance und belegte trotz vereinter Kräfte nur den achten Rang.

Diese Saison sollte aber die letzte Saison in einer gemeinsamen Liga Salzburger Klubs mit Oberösterreichern sein. Künftige überregionale Ligen sollten gemeinsam mit Kärnten (Tauernliga) oder mit Tirol und Vorarlberg (Regionalliga West) abgehalten werden.

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