Heribert Weber

Aus Austria Salzburg Archiv

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Heribert „Heri“ Weber

Nationalität: Österreich

Position: Abwehr

Geboren am: 28.06.1955, Pöls

68 Länderspiele/1 Tor für Österreich


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Karriere als Spieler

Nach 4 Jahren bei Sturm Graz und 11 Jahren bei Rapid Wien, wechselte der Kapitän und Libero der österreichischen Nationalmannschaft, im 34. Lebensjahr stehend, im Sommer 1989 zu Austria Salzburg.

In Salzburg traf der Steirer Heribert Weber auf seinen einstigen Trainer aus gemeinsamen erfolgreichen Rapid-Zeiten, Otto Baric, der ihn umgehend zum Mannschaftskapitän bestellte. In den folgenden 5 Jahren sollte Heri Weber der Chef des Abwehrbollwerks mit Kurt Garger, Christian Fürstaller und Tormann Otto Konrad bleiben und die "goldene Ära" des SV Austria Salzburg massgeblich mitgestalten. So war der schuss- und kopfballstarke Libero mit dem ausgeprägten Offensivdrang, unter anderem, der Assistgeber zum alles entscheidenden 3:0 von Martin Amerhauser in der 3. Runde des UEFA-Cups gegen Sporting Lissabon in der Saison 1993/94, was ihn zum Ende seiner Karriere, mit 39 Lenzen, zum 2. Mal in des Finale eines Europacups führte.

Nicht zuletzt deswegen kann Heribert Weber als einer der erfolgreichsten heimischen Spieler aller Zeiten angesehen werden.

[bearbeiten] Karriere als Trainer

Im Sommer 1996 übernahm Heribert Weber die Position des Cheftrainers bei Austria Salzburg, was damals sein erster Trainerjob bei einem heimischen Topclub war. Es gelang ihm überraschenderweise aus den Resten der einstigen UEFA-Cup Truppe, sowie einigen Neuverpflichtungen eine schlagkraeftige Einheit zu formen, die schliesslich am Ende der Saison 1996/97 sensationell den Meisterteller zurück an die Salzach holte.

Die Folgesaison 1997/98 verlief weit weniger erfolgreich. Nach einem blamablen Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation gegen Sparta Prag, gab man auch im Rettungsanker UEFA-Cup gegen den RSC Anderlecht, nach einem 4:3 Heimsieg und einer 2:0 Führung im Rückspiel, den Aufstieg leichtfertig aus der Hand, als man binnen einer Viertelstunde 4 Gegentreffer der Belgier kassierte. Die Meisterschaftssaison war von Anfang an von einer eklatanten Auswärtsschwäche geprägt, woraus am Ende nur der vierte Platz resultierte. Um einer etwaigen Entlassung zuvorzukommen, legte Heri Weber im April 1998 sein Traineramt bei Austria Salzburg nieder und wechselte zu Rapid Wien.

[bearbeiten] Stationen als Spieler

Stammverein: FC Pöls

Karriereende: 06/1994

[bearbeiten] Stationen als Trainer

  • FC Puch (07/1994 - 1995)
  • ÖFB-Nationalmannschaft, (Trainer U-18 und U-19; 07/1995 - 1996)
  • Austria Salzburg (07/1996 - 4/1998)
  • Rapid Wien (05/1998 05/2000)
  • FC Saarbrücken (zuerst Trainer, dann Sportdirektor; 08/2001 - 2002)
  • SC Untersiebenbrunn (07/2003 -2004)
  • Admira Wacker Mödling (Sportdirektor;08/2008 - 06/2010)

[bearbeiten] Erfolge als Spieler

  • 5 x Österreichischer Meister: 1982, 1983, 1987, 1988 (Rapid Wien), 1994 (Austria Salzburg)
  • 4 x Österreichischer Pokalsieger: 1983, 1984, 1985, 1987 (Rapid Wien)
  • 3 x Österreichischer Supercupsieger: 1986, 1987, 1988 (Rapid Wien)
  • 1 x Finale UEFA-Cup: 1994 (Austria Salzburg)
  • 1 x Finale Europapokal-der-Cupsieger: 1985 (Rapid Wien)
  • 5 x Österreichischer Vizemeister: 1984, 1985, 1986 (Rapid Wien), 1992, 1993 (Austria Salzburg)
  • 2 x Österreichischer Pokalfinalist: 1975 (Sturm Graz), 1986 (Rapid Wien)
  • 68 Länderspiele und 1 Tor für die Österreichische Nationalmannschaft von 1976 bis 1989
  • Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien und 1982 in Spanien
  • Rekordspieler der österreichischen Bundesliga (573 Spiele/63 Tore)
  • 63 Europacup-Einsätze/3 Tore
  • Ehrenkapitän des SK Rapid Wien

[bearbeiten] Erfolge als Trainer

  • 1 x Österreichischer Meister: 1997 (Austria Salzburg)
  • 1 x Österreichischer Supercupsieger: 1997 (Austria Salzburg)
  • 2 x Österreichischer Vizemeister: 1998, 1999 (Rapid Wien)
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