Johann Eckl

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Hans Eckl bei der 75-Jahresfeier der Austria am 13.09.2008
Hans Eckl bei der 75-Jahresfeier der Austria am 13.09.2008

Johann "Hans" Eckl

Geboren: 04.03.1920 in Lochen, Oberösterreich

Gestorben: 22. Juli 2015

Schon in jungen Jahren lieh sich Hans Eckl das Tourenrad seines Vaters aus und fuhr "wilde" Rennen gegen Altersgenossen, übte sein verletzungsreiches Hobby aber nur zum Spaß aus. Erst nach dem Krieg und der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft brachte ihn ein Zufall zum Radrennsport: Im Mai 1946 wurde in Itzling ein Radrennen für unlizenzierte Fahrer abgehalten und gleich bei seinem ersten Antritt fuhr er seinen ersten Sieg ein. Nach diesem Sieg meldete er sich schließlich in der Fahhradsektion des ATSV Salzburg Stadt an, die nach nur wenigen Jahren mit den Fußballern von Austria Salzburg fusionierte.

Nach Titeln wie dem Landesmeister über 10.000 Meter (1948) wurde der gern als Pechvogel gehandelte Eckl immer wieder durch schwere Verletzungen (etwa nach Kollision mit einem entgegenkommenden Auto) zurückgeworfen und stand in der Folge oft im Schatten seines Austria-Mannschaftskollegen Richard Menapace, der 1949 die Österreichrundfahrt gewinnen konnte.

Nach seiner verletzungsbedingt nicht übermäßig langen Rennsportkarriere blieb der Sportfanatiker Eckl seinem Verein Austria treu, auch wenn sich bereits die Wege der Radsportler und der Fussballer wieder getrennt hatten und agierte künftig als Nachwuchstrainer. In diesem Bereich sollte Eckl immer erfolgreicher werden und große Fußballer der Austria formen, was ihn schnell zum Nachwuchsleiter werden ließ.

Hans Eckl war 40 Jahre lang Nachwuchsleiter der Salzburger Austria und hat mit seinen Teams unzählige bundesweite und landesweite Titel errungen. Er betreute unzählige Jahrgänge von Kindern und Jugendlichen und feierte 1974 den ersten gesamt-österreichischen Fußball-Titel überhaupt für die Austria. Sein Nachfolger als Nachwuchsleiter der Austria wurde der junge Gerhard Stöger, der selbst aber nie von Hans Eckl ballesterisch trainiert worden war.

Neben seiner Tätigkeit als Nachwuchschef übte Eckl auch andere Tätigkeiten aus. Ab zumindest 1966 wird er als Schriftführer der Austria (und damit als Vorstandsmitglied) der Austria in den Spielplänen des Vereins geführt, ab 1970 als Nachwuchstrainer und Sekretär. Als Sekretär trat er damit die Nachfolge des lang gedienten Erich Wenzel an.

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