08.04.2003 SPG Wattens/Wacker - Austria Salzburg 0:2

Aus Austria Salzburg Archiv

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SPG Wattens/Wacker - Austria Salzburg 0:2 (0:2)

Bewerb: ÖFB-Cup, Viertelfinale (4. Runde)

Spielort: Tivoli Neu

Zuschauer: 11.000

Schiedsrichter: Meßner Stefan; Assistenten: Hechtl Johann, Robitsch Michael

Tore: 0:1 Pfeifenberger (30.), 0:2 Laessig (37.)

Gelbe Karten: Grüner, Alfred Hörtnagl; Jank

Aufstellung: Szabolcs Safar; Thomas Winklhofer, Roman Szewczyk, Christoph Jank, Andreas Ibertsberger; Thomas Eder, Heiko Laessig, Markus Scharrer (79. Julio Suazo), Alexander Schriebl (92. Dominic Hassler); Roland Kirchler, Heimo Pfeifenberger (66. Ewald Brenner

Wattens/Wacker: Helmut Bischofer - Robert Wazinger - Theo Grüner, Andreas Schrott - Dennis Mimm (74. Damir Djulic), Christian Kellner (62. Stefan Rapp), Alfred Hörtnagl, Florian Mader, Marcel Schreter - Samuel Koejoe, Hannes Aigner (58. Marcus Hanikel)

[bearbeiten] Spielbericht aus den Salzburger Nachrichten vom 09.04.2003

Salzburg steht wie im Vorjahr im Semifinale des Fußball-Cups. Beim 2:0 gegen Wattens/Tirol hatte die Austria am Dienstag keine Probleme.

HANNES WINKLBAUER

berichtet aus Innsbruck

In der vergangenen Saison war in der Vorschlussrunde beim GAK Endstation für die Mannschaft von Trainer Lars Söndergaard gewesen. Diesmal wollen die Salzburger, wie zuletzt im Jahr 2000, den Sprung in das Finale des österreichischen Cups schaffen. Nach dem 2:0 auf dem Innsbrucker Tivoli gegen den Westliga-Leader Wattens/Tirol herrschte im Lager der Violetten beste Stimmung. Vier Siege in Serie (zwei in der Meisterschaft, zwei im ÖFB-Cup) lassen die Salzburger nun optimistisch in die Zukunft blicken. Die Erfolge haben Selbstvertrauen gegeben. Sowohl in der Bundesliga als auch im Cup haben die Salzburger nun gute Chancen, weiter für Aufsehen zu sorgen.

Die vermeintlich unangenehme Aufgabe beim überlegenen Tabellenführer der Regionalliga West erledigte die Söndergaard-Truppe mit Bravour. Der Nachfolgeklub vom FC Tirol hatte sich viel vorgenommen, war in der Anfangsphase auch optisch überlegen, konnte aber die Abwehr des Bundesligisten nicht gefährden. Salzburg spielte abgebrüht, um dann in den entscheidenden Augenblicken zuzuschlagen. Lediglich eine halbe Stunde durfte der Drittligist mit einer Überraschung spekulieren. Dann stockte den 11.000 Zuschauern, die bis dahin für eine tolle Stimmung gesorgt hatten, der Atem. Nach einer Flanke von Andreas Ibertsberger zeigte Routinier Heimo Pfeifenberger, dass er trotz seiner 36-Jahre noch nichts von seiner Sprungkraft eingebüßt hat. Per Kopf erzielte der Lungauer den Führungstreffer (30.). Kaum hatten sich die Tiroler von diesem Schock etwas erholt, schlug der zweite große Salzburg-Routinier zu. Der 34-jährige Heiko Laessig nahm nach einer zu kurzen Abwehr der Heimischen volles Risiko und knallte den Ball volley aus 18 Metern zum 2:0 in die Maschen (37.). Die Tore waren die logische Folge der größeren Klasse der Salzburger. Laessig und Co ließen in keiner Phase der Partie einen Zweifel darüber aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird.

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Saison 2002/03

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